Kategorie: Digitalisierung

  • Bericht Beauftragter „Digitale Stadt“ 2022/2023

    Bericht Beauftragter „Digitale Stadt“ 2022/2023

    Ja ich weiß, ich war ein Jahr lang ziemlich nachlässig. Mit der meiner Familie Kaufbeurer Initiative, Hockey for Hope, Stadtrat und Job bleibt leider nicht mehr viel Zeit hier den Blog auf dem Laufenden zu halten. Aber ich möchte zumindest nicht den neuesten Bericht vorenthalten 🙂

    Einleitung

    Der Fokus lag in diesem Jahr weiter an der Fortführung der Smart City Workshops, welche stets sehr interessante Kenntnisse erbrachten und der Kreis zudem erweitert wurde. Zudem gibt es einen permanenten Austausch mit der IT der Stadt Kaufbeuren zu verschiedensten Themen.

    Smart City Workshop

    Im vergangenen Jahr wurden drei Smart City Workshops basierend auf den Kickoff im Q2/2022 durchgeführt. Hierbei ging man nun themenbezogener vor.
    Teilnehmer bei den Workshops waren bisher:
    {aus Datenschutzgründen entfernt}
    Stadtrat:
    {aus Datenschutzgründen entfernt}
    Externe:
    {aus Datenschutzgründen entfernt}

    Abbildung 1 – Ausschnitt aus dem virtuellen Whiteboard zu den Workshops

    Die Zusammenfassungen zu den Workshops wurden hierbei jeweils gesondert verschickt.

    Abbildung 2 – Slide aus dem Vortrag von Frau Lammel zur Smart Mobilty der Stadt

    Wie bereits im vorherigen Zeitraum zeigte sich, dass die Stadt Kaufbeuren hier auf einem guten Weg ist, jedoch fehlt es hier an einer gewissen Struktur in Sachen digitaler Strategie und Kommunikation. Der nächste Smart City Workshop findet voraussichtlich am 16.10. zum Thema „Smart Energy & Environment“ statt. Passend hierzu hat dankenswerterweise Stefan Fritz die Räumlichkeiten von VWEW angeboten.

    Der gab es, wie zuletzt, keine Reaktionen auf die Smart City Workshops seitens der Fraktionen der Grünen/FDP und Freien Wähler.

    Austausch mit der Stadt Kaufbeuren

    Auch im letzten Zeitraum gab es wieder verschiedenen Themen, die mit der IT der Stadt Kaufbeuren besprochen wurden. Die Themenfelder waren hier sehr breit:
    – IT Security
    – OZG bzw. OZG 2.0
    – ISO Zertifizierung
    – Application Portfolio Management
    – Enterprise Architecture Management im öffentlichen Dienst
    – BuronApp
    – die Kaufbeurer Stadtkarte maps.kaufbeuren.de Zudem nahm ich als Vertreter des Stadtrates am internen Lenkungskreis Digitalisierung teil.

    BuronApp

    Die BuronApp hat sich zu einem wichtigen Kommunikationsmedium etabliert. Andere Kommunen zeigen bereits, was mit Apps möglich ist. Diese können teilweise als Reiseführer, zum Bezahlen oder für das Buchen kommunaler Services genutzt werden. Auch die BuronApp hat hier deutlich mehr Potenzial als wie eine Nachrichten-App als welche diese aktuell primär genutzt wird. Ein erster Schritt hierfür könnte die Einbindung von maps.kaufbeuren.de sein. Mit diesem Portal bietet die Stadt Kaufbeuren eine hervorragende Übersicht über viele Informationen wie z. B. kommunale Einrichtungen, Kunst & Kultur, Bebauungspläne, Verkehrsinfos, Tourismus etc.. Leider ist das Portal noch zu unbekannt bzw. wird wenig genutzt. Eine Einbindung dieses Portals in die BuronApp wäre ein sehr großer Mehrwert und würde zudem die Nutzung des Portals erhöhen, da der Zugriff sehr schnell und einfach über die App erfolgen kann.

    Abbildung 3 – Screenshot https://maps.kaufbeuren.de

    Die Möglichkeit der Einbindung wird derzeit geprüft. Dies soll aber nicht das einzige weitere mögliche Feature bleiben. Sollte jemand eine Idee haben, kann man gerne auf mich oder die IT zugehen.

    Abbildung 4 – Die BuronApp als (fast) reine Nachrichtenapp

    Im Zuge der Diskussionen zur BuronApp kam auf, dass es sicherlich weitere Nutzungsmöglichkeit für diese gäbe, welche jedoch auf Schnittstellen der seitens der Stadt genutzten Applikationen angewiesen sind. Die fehlende Übersicht an potenzieller Schnittstellen der verwendeten Applikationen führten beispielsweise zum Termin zu Application Portfolio Management.

    Fazit

    Es bewegt sich nicht gerade wenig bei der Stadt Kaufbeuren. Seitens der IT ist die Motivation sehr groß, hier etwas bewegen zu wollen und die Stadt weiter voran zu bringen. Man möchte nicht nur Verwalten sondern auch voran bringen. Es fehlt hier aber, wie schon erwähnt, an einer ganzheitlichen Digitalstrategie. Wo möchte die Stadt Kaufbeuren hin, aber das ist nur teilweise eine Aufgabe der IT. Die Digitalisierung betrifft uns alle, somit ist diese auch Aufgabe von uns. Welche Services sind noch wünschenswert, wo hakt es, wie kann man es ggf. besser machen? Auch ist die Kommunikation ein entscheidender Faktor. Das Beispiel von maps.kaufbeuren.de zeigt, dass die Stadt hier ein gutes Produkt hat, welches aber in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger unter dem Radar läuft.

    Empfehlungen / Wünsche

    Der Smart City Workshop hat bereits spannende Erkenntnisse gebracht, daher wäre es der nächste Schritt, diese mit den Bürgerinnen und Bürgern zu teilen bzw. diese als Basis für eine Diskussion mit diesen zu nutzen. Ich würde mir hier einen offiziellen Workshop mit Vertretern verschiedener Gruppierungen (z. B. Schülern, Senioren, Unternehmern) wünschen, um deren Meinungen und Anregungen abzuholen und diese in weitere Planungen einfließen zu lassen. Die Ausarbeitung einer Digitalstrategie u.a. mit Prinzipien, Kernthemen (mittel- und langfristig), Kommunikation sehe ich als sehr wichtiges Werkzeug um die Digitalisierung bei der Stadt Kaufbeuren besser lenken zu können bzw. um einen gewissen Rahmen bieten zu können. Dies geht in meinen Augen über den bisherigen Lenkungskreis hinaus. Hierbei sind andere Städte bereits deutlich weiter. Die personell notwendigen Ressourcen für eine weitere Digitalisierung wurden geschaffen, hierbei nochmals meinen persönlichen Dank an alle. Dennoch ist es nicht nur die Manpower sondern leider gibt es weitere Kostenfaktoren wie Einmalinvestitionen (CapEx) aber auch laufende Kosten (OpEx). Es benötigt beispielsweise Hardware, Lizenzen, Fortbildungen aber auch manchmal externe Beratung um die Digitalisierung weiter voran zu bringen.
    Möchte der Stadtrat eine IT die einfach nur verwaltet und somit lediglich ein CostCenter darstellt oder wirklich ein Profitcenter wird, welches effektive Mehrwerte für Verwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger schafft. Diese Frage muss jede(r) für sich selbst beantworten, ich würde mir jedoch, und das nicht nur aus Sicht des Beauftragten Digitale Stadt, würde mir wünschen, dass wir eine IT haben, welche mir als Bürger aktiv Mehrwerte bietet.

  • Gast in Podcast / Digitale Ruhe

    Gast in Podcast / Digitale Ruhe

    Aktuell ist es etwas ruhiger. Beruflich habe ich gerade spannende Projekte, die etwas mehr Zeit erfordern und in Sachen Digitalisierung passiert aktuell recht wenig in Kaufbeuren. Zudem kommentiere ich ungern allgemeine Stadtratsthemen, bei welchen ich nicht aktiv involviert bin (wie z. B. bei den Sportgutscheinen).

    Dennoch passierte etwas für mich Spannendes in der letzten Zeit: Ich durfte Gast im Podcast von „Bully – der Eishockeyblog sein“. Hierbei ging es nicht nur um Hockey for Hope sondern auch um die Digitalisierung und warum Lothar Matthäus mal ein Interview über mich gab.

    Wen es interessiert, kann hier rein hören:

    https://open.spotify.com/episode/2VW6Rzusz7SXkSTz2oOUPf
  • Von der Idee zum Event: Live.Art Digital

    Von der Idee zum Event: Live.Art Digital

    Die planerische IT ist ein spannender, aber auch trockener Themenbereich. Um hier etwas Abwechslung in den Alltag zu bekommen, habe noch ein paar andere Projekte laufen.

    Podiumsdiskussion

    In meinem Ehrenamt als Beauftragter „Digitale Stadt“ kam mir der Eindruck, dass viele zwar den einen oder anderen digitalen Service nutzen, aber doch irgendwie das Mindset dahinter fehlt. Daher kam mir die Idee für eine Digitalisierungsveranstaltung, welche nun am vergangenen Mittwoch stattfand. Das finale Konzept wurde mit der Marketingagentur Tenambergen ausgearbeitet, welche auch den Abend veranstalte und wir hatten eine gute Mischung aus Fachbeiträgen, Diskussion und Zuschauerinteraktion.

    Vorstellung Jörn Steinhauer, CEO alphasystems group

    Fachbeiträge hatten wir von:
    Judith Gerlach (Bayer. Staatsministerin für Digitales)
    Bernd Ruppert (Direktor AOK Kaufbeuren-Ostallgäu)
    Tobias Streifinger (Vorstandsvorsitzender Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren)
    Stefan Fritz (Geschäftsführer VWEW Energie)
    Jana Helder (Head of Operations BABLE Smart Cities)

    Vorstellung Rolf Grummel, Geschäftsführer Allgäuer Zeitungsverlag


    Am Podium waren vertreten:
    Jörn Steinhauer (CEO alphasystems)
    Rolf Grummel (Geschäftsführer Allgäuer Zeitungsverlag)
    Jürgen Wittek (Leiter IT Stadt Kaufbeuren)
    und meinereiner

    Vorstellung meinerseits

    Unterm Strich war die Veranstaltung erfolgreich und wir werden weiter am Konzept feilen. Ich freue mich schon auf 2022.

    Wer sich die Veranstaltung anschauen möchte, kann dies hier:

    Einen Bericht zu Live.Art Digital findet sich hier:
    https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/live-art-digital-kaufbeuren-diskutiert-ueber-potenziale-und-risiken-der-digitalisierung-91044806.html

    Leider ist der Artikel der Allgäuer Zeitung nicht online.

    Einen besonderen Dank möchte ich an alle Unterstützer aussprechen, die halfen diese Idee zu verwirklichen:
    alfasystems group, Projekt2, vwew energie, Stadt Kaufbeuren, BABLE, Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, AOK Bayern, Login Consultants und Autohaus Seitz

    Auch ein großes Dankeschön an Allgäu Digital, die spontan uns noch auf den sozialen Medien massiv unterstützten.

    Beitrag von Staatsministerin Judith Gerlach

    Alle Bilder von der Marketingagentur Tenambergen

    Die Technik für den Stream

  • Bericht „Digitale Stadt“ 2021

    Bericht „Digitale Stadt“ 2021

    Präsentation des Berichtes

    Im heutigen Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss stellte ich meinen Bericht über das erste Jahr als Beauftragter „Digitale Stadt“ vor:

    Einleitung

    Pressemitteilung 026/21 der Regierung von Oberfranken vom 30.03.2021:
    Man stellt von bisher vier auf fünfstellige Faxnummern um.

    Das ist natürlich nur ein Beispiel für den Stand der Digitalisierung in Deutschland. Zum Glück ist Kaufbeuren hier mittlerweile deutlich weiter. Der neue Stadtrat, so habe ich zumindest den Eindruck, steht der Digitalisierung deutlich offener gegenüber als der alte. Vielleicht liegt es an den vielen neuen Köpfen, vielleicht aber auch nur an der Pandemie, die uns quasi zu mehr Digitalisierung zwingt. Woran es letztendlich lag, wird sich zeigen, wenn die Pandemie der Vergangenheit angehört. Ich hoffe natürlich, dass es die Köpfe sind, die in der Digitalisierung etwas Wegweisendes, nämlich unsere Zukunft sehen.
    Das erste Jahr war aus digitaler Sicht aber definitiv kein schlechtes und ich freue mich sehr, dass mir das Amt des „Beauftragen Digitale Stadt“ übertragen wurde. Ich würde mir wünschen, dass ich die Erwartungen an dieses Amt erfüllen kann, um gemeinsam mit der Verwaltung, dem Stadtrat und besonders den Bürgerinnen und Bürgern die Digitalisierung voranzubringen.

    Aber lassen wir die erste Zeit als Beauftragter ein wenig Revue passieren:

    Buron App

    Noch bevor ich das Amt des Beauftragten „Digitale Stadt“ übertragen bekam, lag mir bereits die digitale Entwicklung der Stadt besonders am Herzen. Dies zeigte sich z. B. durch den Antrag auf Prüfung einer Buron App. Auch wenn es bei manchem anfänglich eine gewisse Skepsis gab oder diese sogar immer noch besteht, zeigte die Präsentation der Buron App durch das Bundeswirtschaftsministeriums als „vorbildliche App“ dass der Weg richtig war. Dies bestätigt auch die gute Arbeit durch Herrn Wittek sowie seines Teams und ich freue mich, dass ich hierbei unterstützen konnte.

    Entwicklung Buron App

    Nichtsdestotrotz bietet die Buron-App noch viel Potenzial für weitere Funktionen und man darf sich jedoch nicht auf den Lorbeeren ausruhen, wobei ich nicht davon ausgehe, dass dies der Fall sein wird. Zudem ist die Buron-App, wie auch die anderen kommunalen Apps, bei den jungen Bürgern gänzlich unbekannt. Ca 88% der befragten Schüler kennen keine. Am bekanntesten sind die Abfall App mit etwa 6% und die Buron App mit 4%

    Bekanntheitsgrad kommunaler Apps bei jungen Erwachsenen

    Die Kaufbeurer IT

    Grundsätzlich muss ich die Arbeit der Kaufbeurer IT-Abteilung loben. Denn eine gute IT lässt sich nicht mit Gold aufwiegen. Mir ist es selbst aus meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit, als IT-Abteilungsleiter und IT-Unternehmensberater, sehr wohl bekannt, wie schwer es ist, fähige und motivierte IT’ler zu finden und auch zu halten. Eine moderne IT ist heutzutage kein einfacher Erfüllungsgehilfe mehr, sondern, wie man neudeutsch sagt, ein Business-Enabler.

    Evolution der IT Abteilung

    Dies ist eine Abteilung, welche die Entwicklung einer Firma oder in diesem Fall einer Stadtverwaltung inkl. deren Einrichtungen aktiv vorantreibt. Hier verlangt es aber auch das entsprechende Mindset aller Mitarbeiter und dass dieser Geist von der Spitze bis nach unten gelebt wird. Leider ist dies noch nicht bei jedermann angekommen, aber zum Glück schätzt der Stadtrat die Arbeit und machte den Weg für weitere Stellen frei.

    BereichStand 12/2020Stand 12/2021Veränderung
    Leiter110
    Sekretärin0,50,50
    Anwendungen5,55,50
    Systeme88 (Plan 11)0 (+3)
    Schulen26 (Plan 7)+4 (+5)
    Azubis47+3
    Digitalisierung01+1
    Gesamt (auf VZ)2129 (Plan 33)+8 (+12)
    Personelle Entwicklung der IT

    Gerade in der heutigen Zeit sind viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen massiven Angriffen ausgesetzt. Beispiele gibt es genug, wie im letzten Monat die Städte Anhalt-Bitterfeld und Geisenheim sowie das Klinikum Wolfenbüttel. Ein Teil der erbeuteten Daten war danach im Internet sogar frei verfügbar.

    Schlagzeilen der Hacks

    Niemand kann garantieren, dass es nicht auch einmal die Stadt Kaufbeuren erwischen könnte, denn 100%ig sicher ist kein System, vor allem wenn der Mensch einen besonderen Faktor spielt. Entscheidend ist aber, wie schnell wieder der Betrieb hochgefahren werden kann. Bei der Stadt Geisenheim wird sogar vermutet, dass dieses zwei bis drei Monate benötigt, um den alten Stand wiederherzustellen.

    Schüler Workshops

    Nun aber zurück zum Bericht. Geprägt war mein erstes Jahr durch viele Gespräche, sei es mit IT-Mitarbeitern, mit Mitarbeitern der Verwaltung, Bürgern, Einzelhändlern oder auch Schülern über die Digitalisierung in Kaufbeuren. Besonders spannend hierbei waren die Workshops an Schulen. Hier führte ich insgesamt vier Workshops mit bis zu je 180 Schülern bei der Jörg-Lederer-Mittelschule, dem Jakob-Brucker-Gymnasium und der FOS durch.

    Bilder aus den Schüler Workshops


    Dabei fielen besonders zwei Themen auf: Die Unzufriedenheit der Schüler über die schleppende Digitalisierung, aber auch dass die Stadt Kaufbeuren die Schüler nahezu gar nicht erreicht. Nachfolgend möchte ich als Beispiel die Ergebnisse des Workshops mit der FOS durchgehen.

    Zufriedenheit Digitalisierung bei Schülern
    Wünsche in Bezug auf Digtitalisierung

    Social Media

    Bei den Workshops stellte sich auch ein großes Problem der Stadt Kaufbeuren heraus: Sie erreicht die Jugend nur minimal.

    Genutzte soziale Netzwerke bei jungen Erwachsenen

    Facebook wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nahezu nicht mehr genutzt. Bis zum Zeitpunkt des letzten Workshops wurde das beliebteste Social Network, Instagram, seitens der Stadt komplett vernachlässigt. Dies hat sich mittlerweile zum Glück geändert.

    Nachrichtenquellen bei jungen Erwachsenen

    Aber eine reine Betreuung des Instagram-Accounts reicht nicht aus. Hierfür arbeiten aber die Stadt Kaufbeuren, der Stadtjugendring, zwei bekannte lokale Instagrammer und ich bereits zusammen, wie man dies künftig für junge Erwachsene ansprechender gestalten könnte.

    Smart City

    Wie wir sehen, gibt es viele Baustellen. Ich möchte aber einmal in unserer Runde fragen: Welche Themen möchten Sie denn angehen? Ich höre von verschiedenen Fraktionen immer wieder, wie wichtig die Digitalisierung ist, aber die Thematik ist definitiv noch ausbaufähig, denn ich könnte nicht aus dem Stegreif sagen, welche digitalen Ziele die einzelnen Fraktionen konkret verfolgen und welche Ideen sie hierzu einbringen.


    Einer der Höhepunkte im ersten „Digitaljahr“ war sicherlich der Besuch unserer Staatsministerin Judith Gerlach anlässlich des Startschusses zu „Kommunal? Digital!“, einem Wettbewerb, bei welchem z. B. Kempten durch die Idee eines digitalen Bürgerforums eine Förderung von bis zu 500.000 Euro erhält.

    Besuch von Staatsministerin Judith Gerlach

    Aus Kaufbeuren kam im Bewerbungszeitraum leider nichts. Aber nicht nur bei “Kommunal? Digital!” konnte Kempten punkten, sondern gehört auch zu den 28 Modellstädten für Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat.

    Abschneiden Stadt Kempten bei Smart City Wettbewerbe

    Die initiierenden Ideen sind nicht nur die Aufgabe von Fachleuten, sondern von uns allen und darf nicht an wenigen hängen bleiben. Hierbei gibt es verschiedenste Bereiche und Themenfelder.

    Smart City Wheel nach Boyd Cohen

    Hier möchte ich Sie alle auffordern, dass wir in Sachen Digitalisierung in Kaufbeuren nicht nur anderen Städten folgen, sondern aktiv voran gehen. Meine Teilnahme am Smart City Summit 2021 zeigte, wie weit bereits andere Städte sind. Das ist nicht nur ein Ressourcen-Problem, sondern auch ein Ideen- und Mindset-Problem und umfasst sämtlich Bereiche unseres Alltags. Es hilft nur wenig, viele Ressourcen besitzen, wenn die Ideen ausbleiben. Das geht nur gemeinsam. Zürich ist hier ein wunderbares Beispiel: Mit gerade einmal sechs Mitarbeitern für den Bereich „Smart City“ gehört Zürich in dieser Kategorie zu den Welthauptstädten. Vielleicht macht es auch Sinn, mit umliegenden Städten enger zusammenzuarbeiten, so dass Entwicklungen nicht doppelt oder dreifach von statten gehen, sondern die Kräfte gebündelt werden. Ein „Smartes Allgäu“ könnte so ein Weg sein. Städte wie München, Nürnberg und Augsburg arbeiten im Bereich des Online-Zugangsgesetzes zusammen.

    Idee Smart Region Allgäu

    Vielleicht schaffen es z. B. Kaufbeuren, Kempten und Memmingen bezüglich der Smart Cities die Köpfe zusammenzustecken, um gemeinsam voranzukommen.

    Falls jemand das Bild aus der Präsentation als Wallpaper mit den Wappen von Kaufbeuren und der Stadtteile haben möchte, findet es hier: https://www.uhrle.com/downloads/kf-hintergrund-wappen-1080.png

  • Für mehr Verständnis zur Digitalisierung – LiveArt: Digital

    Für mehr Verständnis zur Digitalisierung – LiveArt: Digital

    Im Oktober ist es so weit: Gemeinsam mit der Marketingagentur tenambergen möchte ich mit LiveArt:Digital das digitale Mindset der Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger voranbringen.

    Eine Podiumsdiskussion mit interessanten Gästen, bei welchen die Zuschauer, egal ob von daheim via Livestream oder vor Ort, durch ein interaktives Tool die Richtung vorgeben können, sowie geplante Fachbeiträge zu digitalen Themen des Alltags. Um die Veranstaltung abzurunden, gibt es zudem Musik von Five Minutes Late

    Ein Fehler ist im Artikel: Unsere Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach sowie David Weber von „Smart City Zürich“ werden mit einem Video-Beitrag teilnehmen, leider jedoch nicht an der Podiumsdiskussion.

    In nächster Zeit wird es weitere Infos geben. Den aktuellen Stand findet ihr unter https://liveart-event.de/live-art-digital

    Sollte jemand Interesse haben, als Partner dabei zu sein, bitte mir einfach direkt schreiben.

  • Antrag Livestream final abgelehnt und weitere News

    Antrag Livestream final abgelehnt und weitere News

    Heute gab es, nach einer Bürgersprechstunde, im Stadtrat eine ganze Latte an interessanten Themen. Schade, dass es keinen Livestream gab. Apropos Livestream – auch der war Thema: Unser Antrag der Kaufbeurer Initiative e. V. zusammen mit der Generation KF dass man zumindest zwei Übertragungen von Ausschüssen als Test durchführt, ist leider durchgefallen. Hierfür stimmten nur die Antragsteller + die SPD. Alle anderen möchten nicht mal einen Test. Und das, obwohl die GenerationKF und die Kaufbeurer Initiative sogar die Kosten und Aufwände für die Tests übernommen hätten. Hierzu habe ich heute nochmal mein Bedauern ausgedrückt. Ein Livestream wäre super für mehr Bürgernähe und Transparenz gewesen.

    Auch interessant ist das Nachnutzungskonzept für das Areal des alten Eisstadions. Was hier seitens der Verwaltung als Vorschläge ausgearbeitet wurde, kann sich sehen lassen. Zudem ist es schön, dass eine Aktivfläche vorgesehen ist. Im Prinzip das, was ich mir durch den Erhalt der Spielfläche des Eisstadions erhoffte. Nur jetzt in besser und in einem schönen Gesamtkonzept. Es gab drei Varianten, zur Auswahl, wobei sich zwei sehr ähnelten, es auch eine der beiden wird.

    Ansonsten beschäftigte man sich u.a. mit dem Sportentwicklungsplan und, auch wichtig mit einer längeren Diskussion, der Beschaffung von Luftfiltern für Schulen. Gerade bei den Luftfiltern gibt es leider noch offene Fragen, dennoch hat der Stadtrat die Beschaffung auf den Weg gegeben.
    Zusätzlich bekam jedes Mitglied ein wunderbares Buch über ein Stück Kaufbeurer Geschichte, welche nie vergessen werden darf.
    So und jetzt geh ma in die Ferien. Zumindest bis zum Ferienausschuss im August…