Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr viel unterwegs bin. In einigen Städten sind mir daher Pfandringe oder ähnliche Vorrichtungen seit längerem aufgefallen, zuletzt in Kempten mit knalligen Bierkisten (z. B. an der Basilika). Daher konnte ich mir gut vorstellen, dies auch einmal in Kaufbeuren zu versuchen. Klar gibt es Argumente dafür wie auch dagegen, aber was spricht dagegen es zu versuchen, bevor man endlos ohne Ergebnis diskutiert? Daher bedanke ich mich beim Umweltausschuss für die Zustimmung aller Vertreter und der
Verwaltung für die Umsetzung des Feldversuchs. Auch hat Alexander Vucko von der Allgäuer Zeitung einen Kommentar geschrieben, dem ich zu 100% folge. Hierfür ebenfalls vielen Dank!
Ja ich weiß, ich war ein Jahr lang ziemlich nachlässig. Mit der meiner Familie Kaufbeurer Initiative, Hockey for Hope, Stadtrat und Job bleibt leider nicht mehr viel Zeit hier den Blog auf dem Laufenden zu halten. Aber ich möchte zumindest nicht den neuesten Bericht vorenthalten 🙂
Der Fokus lag in diesem Jahr weiter an der Fortführung der Smart City Workshops, welche stets sehr interessante Kenntnisse erbrachten und der Kreis zudem erweitert wurde. Zudem gibt es einen permanenten Austausch mit der IT der Stadt Kaufbeuren zu verschiedensten Themen.
Im vergangenen Jahr wurden drei Smart City Workshops basierend auf den Kickoff im Q2/2022 durchgeführt. Hierbei ging man nun themenbezogener vor. Teilnehmer bei den Workshops waren bisher: {aus Datenschutzgründen entfernt} Stadtrat: {aus Datenschutzgründen entfernt} Externe: {aus Datenschutzgründen entfernt}
Abbildung 1 – Ausschnitt aus dem virtuellen Whiteboard zu den Workshops
Die Zusammenfassungen zu den Workshops wurden hierbei jeweils gesondert verschickt.
Abbildung 2 – Slide aus dem Vortrag von Frau Lammel zur Smart Mobilty der Stadt
Wie bereits im vorherigen Zeitraum zeigte sich, dass die Stadt Kaufbeuren hier auf einem guten Weg ist, jedoch fehlt es hier an einer gewissen Struktur in Sachen digitaler Strategie und Kommunikation. Der nächste Smart City Workshop findet voraussichtlich am 16.10. zum Thema „Smart Energy & Environment“ statt. Passend hierzu hat dankenswerterweise Stefan Fritz die Räumlichkeiten von VWEW angeboten.
Der gab es, wie zuletzt, keine Reaktionen auf die Smart City Workshops seitens der Fraktionen der Grünen/FDP und Freien Wähler.
Auch im letzten Zeitraum gab es wieder verschiedenen Themen, die mit der IT der Stadt Kaufbeuren besprochen wurden. Die Themenfelder waren hier sehr breit: – IT Security – OZG bzw. OZG 2.0 – ISO Zertifizierung – Application Portfolio Management – Enterprise Architecture Management im öffentlichen Dienst – BuronApp – die Kaufbeurer Stadtkarte maps.kaufbeuren.de Zudem nahm ich als Vertreter des Stadtrates am internen Lenkungskreis Digitalisierung teil.
Die BuronApp hat sich zu einem wichtigen Kommunikationsmedium etabliert. Andere Kommunen zeigen bereits, was mit Apps möglich ist. Diese können teilweise als Reiseführer, zum Bezahlen oder für das Buchen kommunaler Services genutzt werden. Auch die BuronApp hat hier deutlich mehr Potenzial als wie eine Nachrichten-App als welche diese aktuell primär genutzt wird. Ein erster Schritt hierfür könnte die Einbindung von maps.kaufbeuren.de sein. Mit diesem Portal bietet die Stadt Kaufbeuren eine hervorragende Übersicht über viele Informationen wie z. B. kommunale Einrichtungen, Kunst & Kultur, Bebauungspläne, Verkehrsinfos, Tourismus etc.. Leider ist das Portal noch zu unbekannt bzw. wird wenig genutzt. Eine Einbindung dieses Portals in die BuronApp wäre ein sehr großer Mehrwert und würde zudem die Nutzung des Portals erhöhen, da der Zugriff sehr schnell und einfach über die App erfolgen kann.
Die Möglichkeit der Einbindung wird derzeit geprüft. Dies soll aber nicht das einzige weitere mögliche Feature bleiben. Sollte jemand eine Idee haben, kann man gerne auf mich oder die IT zugehen.
Abbildung 4 – Die BuronApp als (fast) reine Nachrichtenapp
Im Zuge der Diskussionen zur BuronApp kam auf, dass es sicherlich weitere Nutzungsmöglichkeit für diese gäbe, welche jedoch auf Schnittstellen der seitens der Stadt genutzten Applikationen angewiesen sind. Die fehlende Übersicht an potenzieller Schnittstellen der verwendeten Applikationen führten beispielsweise zum Termin zu Application Portfolio Management.
Es bewegt sich nicht gerade wenig bei der Stadt Kaufbeuren. Seitens der IT ist die Motivation sehr groß, hier etwas bewegen zu wollen und die Stadt weiter voran zu bringen. Man möchte nicht nur Verwalten sondern auch voran bringen. Es fehlt hier aber, wie schon erwähnt, an einer ganzheitlichen Digitalstrategie. Wo möchte die Stadt Kaufbeuren hin, aber das ist nur teilweise eine Aufgabe der IT. Die Digitalisierung betrifft uns alle, somit ist diese auch Aufgabe von uns. Welche Services sind noch wünschenswert, wo hakt es, wie kann man es ggf. besser machen? Auch ist die Kommunikation ein entscheidender Faktor. Das Beispiel von maps.kaufbeuren.de zeigt, dass die Stadt hier ein gutes Produkt hat, welches aber in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger unter dem Radar läuft.
Der Smart City Workshop hat bereits spannende Erkenntnisse gebracht, daher wäre es der nächste Schritt, diese mit den Bürgerinnen und Bürgern zu teilen bzw. diese als Basis für eine Diskussion mit diesen zu nutzen. Ich würde mir hier einen offiziellen Workshop mit Vertretern verschiedener Gruppierungen (z. B. Schülern, Senioren, Unternehmern) wünschen, um deren Meinungen und Anregungen abzuholen und diese in weitere Planungen einfließen zu lassen. Die Ausarbeitung einer Digitalstrategie u.a. mit Prinzipien, Kernthemen (mittel- und langfristig), Kommunikation sehe ich als sehr wichtiges Werkzeug um die Digitalisierung bei der Stadt Kaufbeuren besser lenken zu können bzw. um einen gewissen Rahmen bieten zu können. Dies geht in meinen Augen über den bisherigen Lenkungskreis hinaus. Hierbei sind andere Städte bereits deutlich weiter. Die personell notwendigen Ressourcen für eine weitere Digitalisierung wurden geschaffen, hierbei nochmals meinen persönlichen Dank an alle. Dennoch ist es nicht nur die Manpower sondern leider gibt es weitere Kostenfaktoren wie Einmalinvestitionen (CapEx) aber auch laufende Kosten (OpEx). Es benötigt beispielsweise Hardware, Lizenzen, Fortbildungen aber auch manchmal externe Beratung um die Digitalisierung weiter voran zu bringen. Möchte der Stadtrat eine IT die einfach nur verwaltet und somit lediglich ein CostCenter darstellt oder wirklich ein Profitcenter wird, welches effektive Mehrwerte für Verwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger schafft. Diese Frage muss jede(r) für sich selbst beantworten, ich würde mir jedoch, und das nicht nur aus Sicht des Beauftragten Digitale Stadt, würde mir wünschen, dass wir eine IT haben, welche mir als Bürger aktiv Mehrwerte bietet.
Entgegen der Hoffnungen aus 2021 haben sich die Einschränkungen durch die Pandemie noch weiter hingezogen. Zwar gab es ab dem Frühjahr deutliche Lockerungen, aber diese wurden primär für das Nachholen der verschobenen Termine genutzt. Daher waren viele Terminpläne besonders voll und zudem agierten viele weiterhin vorsichtig, was persönliche Gespräche betraf.
Dennoch waren wieder einige spannende Diskussionen möglich.
Geboren aus der Idee die Digitalisierung im Alltag in Kaufbeuren breiter zu bewerben, entstand das Konzept für Live.Art Digital. Dieses wurde dankenswerterweise von der Marketingagentur Tenambergen mitgetragen, um ein bisher einmaliges Event auf die Beine zu stellen. Bei dieser hybriden Veranstaltung im Kaufbeurer Stadtsaal gab es interessante Beiträge und Diskussionen von und mit unserer Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, dem Geschäftsführer des Allgäuer Zeitungsverlages, Rolf Grummel, dem IT-Leiter der Stadt Kaufbeuren, Jürgen Wittek, dem Geschäftsführer der Firma alphasystems, Jörn Steinhauer, dem VWEW Geschäftsführer Stefan Fritz, dem Vorstandssprecher der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, Tobias Streifinger, dem Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, Bernd Ruppert sowie von mir selbst in meiner Rolle als Beauftragter Digitale Stadt. Zudem wurde die Veranstaltung musikalisch von „5 Minutes Late“ begleitet.
Das Besondere an der Veranstaltung war die Einbindung der Zuschauer, egal ob vor Ort oder mobil, über Live-Umfragen. Auf zwei Fragen möchte ich in meinem Bereich eingehen:
Umfrage Bedarf Digitalisierung nach Lebensbereichen
25% der Umfrageteilnehmer sahen den Bedarf bei den Bürgerservices und Infrastrukturen am höchsten. Hier hat die Stadt nur bedingten Einfluss. Es zeigt aber, dass man in den Bereichen, auf welche die Stadt einen Einfluss hat, diese besonders angehen müsste. Interessant ist, dass bei der Umwelt mit 9% am wenigsten Bedarf gesehen wird.
Bereits genutzte digitale Services
Bei den digitalen Services war das Online-Banking bzw. Payment Services mit großem Abstand vorn. Besonders beim E-Government gibt es noch viel Potenzial. Dies liegt aber nicht nur am Angebot selbst, sondern auch an der Kommunikation des Angebotes. Viele Services sind schlichtweg noch gar nicht bekannt.
Anfang des Jahres wurden alle Parteien bzw. Fraktionen und Referatsleiter zu einem Smart City Workshop eingeladen. Dem Aufruf folgten aus der Stadtverwaltung Thomas Zeh, Helge Carl, Jürgen Wittek und Marvin Hausmann. Seitens des Stadtrates waren Julia Bosse und Max Nocker von der Generation KF, Ernst Schönhaar von der CSU, Christoph Gänsheimer und ich selbst vertreten.
Gearbeitet wurde über ein interaktives Whiteboard, einem sog. Miro-Board, mit welchem alle parallel interagieren konnten. Zunächst wurden die einzelnen Smart City Bereiche vorgestellt und welche Ausrichtungen ausgewählte Städte haben.
Erster „interaktiver“ Punkt war die Einschätzung der Teilnehmer der Stadt Kaufbeuren.
Einschätzung der Teilnehmer in Bezug auf Kaufbeuren
Hier sieht man, dass die Einschätzungen der Teilnehmer ungefähr gleich waren. Einziger Ausreißer war beim Smart Government. (Von der gelben Linie bitte nicht irritieren lassen. Diese hatte ein Teilnehmer aus Versehen gelöscht und wurde schnell händisch eingefügt).
Nächster Punkt war die persönliche Priorität. Hier konnte jede(r) vier Punkte insgesamt verteilen. Bei der Punktevergabe enthielt ich mich.
Persönliche Prioriäten
Ganz klar an der Spitze war Smart Government mit 11 Punkten, gefolgt von Smart Energy & Environment mit 9 Punkten und Smart Mobility mit 7 Punkten. In der Runde tauschte man sich ausführlich über die Gebiete aus und was die Stadt Kaufbeuren hier bereits macht. Interessant war, dass manches Projekt innerhalb der Stadt nicht einmal bekannt war. Hier zeigte sich, dass die Stadt deutlich kommunikativer werden muss. Ein Beispiel wäre eine Zusammenfassung der Smart City Projekte auf einer eigenen Seite.
Im Nachgang wurde eine Umfrage verschickt. Diese ergab u.a., dass der größte Teil einen Workshop mit zweimonatigen Rhythmus bevorzuge.
Umfrage Häufigkeit Workshop
Interessant auch, dass das Format mit dem interaktiven Whiteboard sehr gut mit der Durchschnittsnote von 1,375 ankam.
Eine ausführliche Zusammenfassung des Workshops wurde am 26.05. an alle Parteien/Fraktionen versandt, welche den Wunsch nach einem größeren Teilnehmerkreis enthält. Eine Reaktion der Empfänger, die bisher nicht vertreten waren, blieb leider aus.
Ein weiterer Workshop ist für Herbst geplant. Hierbei sollen auch die weiteren Termine geklärt werden. Die Terminabstimmung für diesen Workshop folgt in den nächsten Tagen.
Im vergangenen Jahr gab es auch einen Austausch mit verschiedenen Experten.
Hierbei wurden primär verschiedene Smart City Projekte vorgestellt oder wie man Bürger*innen in Smart City Themen besser einbinden könnte.
Die Experten hierfür waren von urban digital, Strange Consult, BABLE sowie Allgäu Digital. Ein Teil der Beispielprojekte floss auch in den Smart City Workshop mit ein und sind in der Zusammenfassung zum Smart City Workshop enthalten.
Hier wurden sämtliche digitale Themen querbeet besprochen. Innerhalb des Cross Business Architecture Labs e. V., einem Verein für Enterprise und IT Architekten, war die Digitalisierung in der Schule ein großes Thema.
Beim Internetcafé war Digitalisierung für Senioren besonders wichtig und wie man diese künftig angehen könnte. Hier ist auch noch ein Workshop geplant.
Beim Austausch mit dem SchOK ging es um die Einschätzung der Schülerinnen und Schüler, nicht nur in Bezug auf die Digitalisierung innerhalb der Schule.
Seitens der Stadt Kaufbeuren kamen vereinzelt Mitarbeiter bezüglich ihrer Wünsche und Bedenken auf mich zu. Dies wurde dann zusammen mit Herrn Jürgen Wittek weiter besprochen.
Seitens der Bürgerinnen und Bürgern gab es auch einzelne Anfragen für ein Gespräch. Im Fokus waren hier primär die Themen Transparenz sowie Bürgerpartizipation.
Wie schon erwähnt, ist in Zukunft die permanente Installation des Smart City Workshops geplant. Zudem wird es wie bisher natürlich den Austausch mit Organisationen weiterhin geben. Ein mir persönlich besonders wichtiges Anliegen ist die Durchführung eines Workshops zum Thema Smart City mit Bürgerinnen und Bürgern, denn in meinen Augen fehlt hier ein Stimmungsbild, was auf dieser Seite gewünscht bzw. gefordert wird. Verfolgt die Stadt Kaufbeuren hier die richtige Strategie? Auf was ich mich besonders freue, ist die Mitarbeit im Lenkungsausschuss Digitalisierung. Hier möchte ich mich nicht nur als Vertreter des Stadtrates, sondern auch mit meinen beruflichen Erfahrungen als Enterprise Architect und ehem. IT-Unternehmensberater einbringen.
Mich persönlich ermüdet dieses Thema schon länger. Zwar wird viel geredet und teilweise auch gestritten, aber haben wir wirklich eine Bewegung in der Thematik? Ich persönlich sehe hier wenig. Daher habe ich mir ein wenig Zeit genommen und ein paar Ideen und Gedanke zusammenfließen lassen um das Konzept „Innenstadt NextGen“ zu erstellen. Dieses Konzept basiert rein auf subjektiver Erfahrung und soll zunächst zum Nachdenken und Diskutieren anregen, daher wird es seitens der Kaufbeurer Initiative keinen konkreten Antrag hierzu geben. Es wird sicher einige Punkte haben, die diskussionswürdig sind, aber ist es nicht gerade dieser inhaltliche Austausch, der uns hier weiterbringen sollte? Ein „weiter so“ ist jedenfalls der denkbar schlechteste Weg. Es wird Zeit für Kaufbeuren, Mut zu beweisen, denn um den negativen Trend der Innenstadt voranzutreiben, reicht es allein schon, nichts zu tun. Den Rest erledigt der Wandel von allein.
Kernziele des Konzeptes sind:
Reduktion sowie Verlangsamung des Fahrzeugverkehrs
Mehr Grün
Erweiterung der Bestuhlung der Gaststätten
Ausbau der Kaiser-Max-Straße als sozialen Hotspot
Ausgangslage
Die Ausgangslage sollte allgemein bekannt sein: Der Leerstand wird größer, es gibt nur noch wenige eigentümergeführte Geschäfte. Zwei der größten Einzelhändler in der Innenstadt, H&M und C&A sind in finanzieller Schieflage und schlossen bereits eine größere Anzahl an Filialen bzw. werden weitere schließen. Die Frage ist, wann Kaufbeuren hiervon betroffen sein wird. Größere Menschenmengen lassen sich nur durch Veranstaltungen in die Innenstadt locken, aber sind mehr Veranstaltungen auch ein permanentes Werkzeug?
In Kaufbeuren gibt es verschiedene Ansichten: Die einen sagen, man müsse Autos aus der Innenstadt entfernen, die anderen sagen, dass die Autofahrer die letzte Konstante des Einzelhandels sind und man Parkplätze ggf. sogar ausbauen müsse. Wer hat aber Recht? Oder gibt es ggf. einen Mittelweg?
Idee
Die Entwicklung der Kaiser-Max-Straße als soziales Zentrum ohne den Verkehr vollständig auszusperren.
Gerade Parkplätze nehmen in der Straße viel wertvollen Raum weg, der deutlich besser entwickelt werden könnte.
Die Aufenthaltsqualität soll deutlich erhöht und die Besucher hierdurch zum Verweilen eingeladen werden. Ziel ist es, einen ansprechenden Bereich zu schaffen, in welchem die Bürgerinnen und Bürger ihre Zeit für soziale Interkation verbringen können. Sei es durch Flanieren, Nutzung der Gastro oder einem verbesserten Kulturprogramm.
Aber wie könnte das aussehen?
Veränderung allgemein
Entfernung der meisten Parkplätze. Der gewonnene Platz dient der Aufwertung der Straße durch z. B. Bäume wie Platanen, analog Obstmarkt. Hierdurch soll eine angenehmere Atmosphäre geschaffen werden. Die Bäume spenden Schatten, die Aufenthaltsqualität wird erhöht. Sollte die Installation der Platanen aus gestalterischen oder Kostengründen nicht möglich sein, wäre eine mobile Lösung denkbar. Dies hätte bei der unteren Kaiser-Max-Straße den Vorteil, dass diese bei z. B. dem Tribünenaufbau entfernbar wären.
Platanen erhöhen die Aufenthaltsqualität deutlich (Bild aus Troisdorf)
Die Einfahrt in die Kaiser-Max-Straße wird durch eine Schranke an der Kreuzung Ludwigstraße / Sedanstraße geregelt. Diese soll nicht verhindern, dass man in die Kaiser-Max-Straße fahren kann, sondern die Zufahrt deutlich besser regulieren. Parkplätze sollen nicht gänzlich aus dem Bereich der Kaiser-Max-Straße verschwinden, sondern Kurzzeitparkplätze in der Sedanstraße und der oberen Kaiser-Max-Straße zur Verfügung stehen. Diese können sogar bis z. B. 15 Minuten kostenlos sein, darüber hinaus sollten die Minutenpreise so empfindlich sein, dass es attraktiver ist, in eines der näher liegenden Parkhäuser zu fahren. Dies lässt sich durch eine Schranke am besten regeln. Zudem sollen durch die Schranke die „Kreisfahrer“ massiv reduziert werden, wovon vielen es lediglich um das „gesehen werden“ geht. Gerade Letztere bringen der Innenstadt nur Nachteile.
Die Fahrbahn soll zudem deutlich verengt werden, dass es nicht möglich ist, mal kurz stehen bleiben, sondern die Kurzzeitparkplätze zu nutzen sind. Für Lieferverkehr ist nur ein bestimmter Zeitraum, vorzugsweise vormittags, vorbehalten. Dieser müsste mit den Anliegern entsprechend geklärt werden.
Bis auf die permanente Installation der Bäume ist das Konzept saisonal anpassbar. So könnte man z. B. außerhalb der gastronomisch relevanten Jahreszeiten die untere Kaiser-Max-Straße für den Verkehr freigegeben, oder aber auch den Gastronomiebereich für z. B. eine Erweiterung des Weihnachtsmarktes nutzen.
Untere Kaiser-Max-Straße
Untere Kaiser-Max-Straße (vor Rathaus)
Installation einer Schranke, welche die Zufahrten deutlich besser reguliert.
Installation offizieller Kurzzeitparkplätze in der Sedanstraße zum Be- und Entladen oder Erledigung sehr kurzer Besorgungen
Das Abbiegen in der Kaiser-Max-Straße ist nur noch nach links möglich. Ausnahme könnte lediglich die Zufahrt zur Schlosserhalde für Anwohner sein
Einrichtung eines großzügigen Gastro-Bereichs, welcher weit über den jetzigen Bereich hinaus geht. Ideal wäre es, wenn dieser von mehreren anliegenden Gastronomen betrieben wird.
Permanente, jedoch entfernbare Kleinkunstbühne. Diese können Künstler buchen bzw. die Gastronomen können auf diese zurückgreifen. Durch eine entsprechende musikalische Umrahmung wird die Aufenthaltsqualität nochmals erhöht. Auch kann die Bühne bei Demonstrationen und Kundgebungen genutzt werden.
Wendehammer für kurze Zufahrt in die Kaiser-Max-Straße. Über diesen hinaus ist eine Einfahrt in die Straße nicht möglich
Kurzzeitparkplätze für Be- und Entladen oder kurze Besorgungen. Durch Verengung der Fahrbahn können Kurzzeitparkplätze geschaffen bzw. erhalten werden sowie der kleine Gastrobereich des Vinos erhalten bleiben. Absenkung des Bordsteins auf Seiten der Tourist-Info notwendig.
Obere Kaiser-Max-Straße
Obere Kaiser-Max-Straße
Entfernung der Parkplätze
Verengung der Fahrbahn auf eine Fahrspur. Hierdurch wird mehr Raum für Fußgänger und Gastronomie gewonnen bei gleichzeitiger Entschleunigung des Verkehrs und das Durchfahren der Kaiser-Max-Straße verliert an Attraktivität
Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen zum Be- und Entladen oder sehr kurzer Besorgungen
Schranke für die Ausfahrt mit Kassenautomat zum Nachzahlen, sollte die kostenlose Parkzeit überschritten worden sein.
Offene Punkte
Im Zuge der Diskussionen innerhalb der Fraktion aber auch mit Dritten stellten sich aktuell drei offene Punkte heraus:
Ist das Anbringen einer Schranke rechtlich möglich?
Wie wird die Ausfahrt über die Schlosserhalde geregelt (ggf. über eine weitere Schranke?)
Die Absenkbarkeit des Bordsteins vor der Tourist info müsste geprüft werden.
Leider wurde der von mir ausgearbeitete Antrag zur Förderung der durch die Pandemie leidenden Sportvereine und für mehr Bewerung für die Bürgerinnen und Bürger abgelehnt. Auch wenn mancher Sportgutscheine als Ungleichbehandlung gegenüber anderer Vereine betrachtet, so ist am wenigsten geholfen, wenn man nun gar nichts macht. Wer sich für den vollen Antrag vom 06.09.2021 interessiert, kann diesen nachfolgend nachlesen.
Die planerische IT ist ein spannender, aber auch trockener Themenbereich. Um hier etwas Abwechslung in den Alltag zu bekommen, habe noch ein paar andere Projekte laufen.
Podiumsdiskussion
In meinem Ehrenamt als Beauftragter „Digitale Stadt“ kam mir der Eindruck, dass viele zwar den einen oder anderen digitalen Service nutzen, aber doch irgendwie das Mindset dahinter fehlt. Daher kam mir die Idee für eine Digitalisierungsveranstaltung, welche nun am vergangenen Mittwoch stattfand. Das finale Konzept wurde mit der Marketingagentur Tenambergen ausgearbeitet, welche auch den Abend veranstalte und wir hatten eine gute Mischung aus Fachbeiträgen, Diskussion und Zuschauerinteraktion.
Vorstellung Jörn Steinhauer, CEO alphasystems group
Fachbeiträge hatten wir von: Judith Gerlach (Bayer. Staatsministerin für Digitales) Bernd Ruppert (Direktor AOK Kaufbeuren-Ostallgäu) Tobias Streifinger (Vorstandsvorsitzender Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren) Stefan Fritz (Geschäftsführer VWEW Energie) Jana Helder (Head of Operations BABLE Smart Cities)
Am Podium waren vertreten: Jörn Steinhauer (CEO alphasystems) Rolf Grummel (Geschäftsführer Allgäuer Zeitungsverlag) Jürgen Wittek (Leiter IT Stadt Kaufbeuren) und meinereiner
Vorstellung meinerseits
Unterm Strich war die Veranstaltung erfolgreich und wir werden weiter am Konzept feilen. Ich freue mich schon auf 2022.
Wer sich die Veranstaltung anschauen möchte, kann dies hier:
Leider ist der Artikel der Allgäuer Zeitung nicht online.
Einen besonderen Dank möchte ich an alle Unterstützer aussprechen, die halfen diese Idee zu verwirklichen: alfasystems group, Projekt2, vwew energie, Stadt Kaufbeuren, BABLE, Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, AOK Bayern, Login Consultants und Autohaus Seitz
Auch ein großes Dankeschön an Allgäu Digital, die spontan uns noch auf den sozialen Medien massiv unterstützten.
Beitrag von Staatsministerin Judith Gerlach
Alle Bilder von der Marketingagentur Tenambergen
Die Technik für den Stream
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