(Link zur App weiter unten) Am vergangenen Dienstag wurde im Verwaltungsausschuss der in meiner Funktion als Stadtrat der Kaufbeurer Initiative e. V. gestellte Antrag zur Prüfung einer BuronApp thematisiert, über welche die im Bild gezeigte Allgäuer Zeitung berichtet. Hierbei stellte ich einen Teil der Möglichkeiten vor: Wichtige Infos aus der Stadt (wie z. B. Straßensperrungen, Abstellen von Wasser bei einem Rohrbruch), Pressemitteilungen die sonst so nicht die Verbreitung finden, Veranstaltungen mit Remindern, Öffnungszeiten von Einrichtungen, Touristeninfos etc.. Heutzutage müssen Informationen komfortabel beziehbar sein, sonst finden sie kaum Verbreitung. Für Touristen könnte man z. B. an bestimmten Punkten QR Codes anbringen, über welche dann Infos in der App abgerufen werden können. Auch wäre eine Möglichkeit, dass man die App für Termine beim Bürgerbüro vernetzt, um Stoßzeiten zu umgehen. Zudem wäre auch eine Integration von Dauerkarten für die Bibliotheken oder Schwimmbäder denkbar. Für mich persönlich wäre auch eine Erinnerung super, wenn wieder die gelben Säcke oder das Altpapier geholt werden (vergesse ich gerne). Das Potenzial einer solchen App ist enorm. Wie Oberbürgermeister Stefan Bosse treffend kommentierte: „Groß denken aber klein anfangen.“ Ich bin gespannt, was bei der einstimmig beauftragten Prüfung raus kommt. Bei der Stadtratssitzung am 17.12. wird die App noch einmal angesprochen.
Unter dem Artikel im Bild sieht man einen weiteren über die Geschenkeaktion der Stadt Kaufbeuren für bedürftige Kinder, welche wir von Hockey for Hope mit 2.400€ unterstützt haben 🙂
Gestern war in der 3. Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportauschusses die Geschichte der Stadt, besonders zur Nazi-Zeit ein Thema. Es kam hierbei u.a. der Vorschlag, in Kaufbeuren ebenfalls Stolpersteine zu installieren und weitere Informationen z. B. via App zur Verfügung zu stellen. Für mich ist das eine tolle und vor allem auch wichtige Sache, denn in der aktuellen Zeit haben wir bei vielen Personen weniger ein Vergessen der damaligen Gräueltaten, sondern vielmehr ein bewusstes Verdrängen. Dem muss man u.a. mit einem Aufrechterhalten der Erinnerungen stetig entgegen treten. Ausstellungen wie die aktuelle „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ sind hier besonders wichtig, noch viel wichtiger ist aber gerade, diesen „verdrängenden“ Personen die Ereignisse stets vor die Augen zu halten. Dafür sind die Stolpersteine ein richtiges Mittel. Hierfür wurden anfänglich drei Personen ausgewählt, die Opfer der Nazis wurden. Ich hoffe, dass es nicht bei nur drei Stolpersteinen bleibt. Hier noch ein paar Infos zu „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ mit vielen spannenden und lehrreichen Aktionen: https://stadtmuseum-kaufbeuren.de/de/aktuelles/kaufbeuren-unterm-hakenkreuz.-eine-stadt-geht-auf-spurensuche
Nach dem Beschluss vom Stadtrat am vergangenen Dienstag ist die von den Freien Wählern beantragte ganzjährige Multifunktionalität soweit vom Tisch. Da es aber durchaus Sinn machen kann, in der erdgas schwaben arena nicht-sportliche Veranstaltungen durchzuführen, wurde die Multifunktionalität soweit eingeschränkt, dass diese zwischen August und April den sportlichen Betrieb nicht beeinträchtigen darf. Somit hat man im Sommerbetrieb durchaus die Möglichkeit, die eine oder andere Veranstaltung durchzuführen. Was mich auch freut, ist dass nun ein Sportboden für den Sommer über 30.000€ budgetiert wird, welcher im Juli bereits angeschaut wurde. Dadurch wird die ESA für Sportteams im Sommer deutlich attraktiver, denn der aktuelle Belag ist nicht besonders vorteilhaft für Rollensport. So hoffe ich, dass die eine oder andere abgewanderte Mannschaft, wieder nach Kaufbeuren zurück findet. Zum anderen wird auch wieder der Hockey for Hope e. V. Benefiz-Cup im Juni statt finden. Inline Hockey Deutschland plant in Kaufbeuren auch die Pro Roller Hockey League Germany, welche in Turnierform gespielt wird. Dies wird eine Liga mit Preisgeld, welche mit zwei Spieltagen im Mai und Juni in Kaufbeuren durchgeführt werden soll. Auch ist in Kaufbeuren ein Nations Cup mit verschiedenen Nationalmannschaften als europäisches Vorbereitungsturnier zur Weltmeisterschaft in Südamerika angedacht. Es würde mich sehr freuen wenn es klappen sollte.
Mein Senf zur multifunktionalen Nutzung der erdgas schwaben arena, besonders während der Eissaison. Als Vorstandsmitglied des ESV Kaufbeuren e.V., Hobbyspieler und Hockey for Hope e. V. Vorsitzender bin ich gleich in drei Nutzergruppen der erdgas schwaben arena vertreten. Und so bekomme ich ganz genau mit, wie schwierig die Situation bezüglich verfügbarer Eiszeiten ist. Der Antrag der Freien Wähler, die Erdgas Schwaben Arena auch während der Eissaison, z. B. für Messen oder Konzerte, zu nutzen stößt bei mir auf großes Unverständnis. Dies möchte ich aus Sicht der jeweiligen Nutzergruppe darstellen. Der ESV Kaufbeuren ist bekanntlich einer der angesehensten Ausbildungsvereine in ganz Deutschland und das funktioniert bei nur einer Eisfläche nur, wenn jede mögliche Minute im Stadion genutzt werden kann. Unter hohem finanziellen und organisatorischen Aufwand strebt der ESVK die wichtige 5-Sterne-Klassifizierung trotz fehlender zweiter Eisfläche an. Das Fünf Sterne Nachwuchsprogramm hat nicht nur einen besonders hohen Anteil an der Förderung seitens des Deutscher Eishockey-Bundes , sondern hat auch direkten Einfluss auf den Spielbetrieb. Auch nur wenige Nicht-Eis-Veranstaltungen während der Eissaison wären mit Auf- und Abbau, Proben, Soundcheck, der Veranstaltung selbst, etc., was mindestens einen kompletten Tag in Anspruch nimmt, ein so massiver Einschnitt, dass dies alle Hoffnungen auf die fünf Sterne zunichtemachen würde. Je nach Anzahl der Veranstaltungen, sehe ich dann sogar die aktuelle Vier-Sterne-Klassifizierung des ESVK in Gefahr. Zudem frage ich mich, wie Abendveranstaltungen durchgeführt werden sollen, wenn der ESVK bereits das Kontingent von 18 seltenen Ereignissen benötigt. Die seltenen Ereignisse sind eine Lärmschutzvorgabe, dass nur 18 Veranstaltungen ein erhöhtes Lärmaufkommen nach 21:30 erlaubt sind. Hier fehlt mir das Verständnis für den Antrag, denn ich bin mir sicher, dass Herrn Pohl die Auswirkungen sehr wohl bekannt sind. Aber auch als Hobbyspieler sehe ich es nicht ein, künftig dann noch mehr auf andere Stadien ausweichen zu müssen, sofern überhaupt möglich. Ich bin derzeit in drei Mannschaften aktiv: Eine trainiert Sonntagfrüh, häufig bereits um 7 Uhr; eine andere wechselt sich im zweiwöchigen Rhythmus mit einer anderen Mannschaft ab und die dritte spielt nur noch in Bad Wörishofen, da sie in Kaufbeuren keine Chance auf Trainingszeiten hat. Es gibt mehrere Hobbymannschaften, die erst teils deutlich nach 22:00 auf das Eis gehen, weil vorher keine Zeit frei ist. Und das soll jetzt mit dem Antrag noch weiter verschärft werden?Aufgrund der hohen Auslastung durch die vielen Stammmieter, ist es jetzt schon schwierig, als Nicht-Eis-Stammmieter passable Zeiten zu bekommen. Wir von Hockey for Hope benötigten für eine Benefizveranstaltung die erdgas schwaben arena. Erst nach einer Wartezeit von über zwei Monaten, erhielten wir die Information über eine verfügbare Zeit. Mit der Multifunktionalität würde es dann vermutlich unmöglich werden, Zeiten zu erhalten, welche nicht bereits durch Stammmieter reserviert sind.Und das ist erst einmal die Betrachtung aus Mietersicht. Die von der Verwaltung kalkulierten Gesamtkosten für den Eis-Abdeckboden liegen bei über 650.000€. Dieser Betrag muss erst einmal, unter der Betrachtung der Mietausfälle aus dem Sportbetrieb, wieder eingenommen werden. Die für Veranstalter kalkulierte Tagespauschale liegt bei 2.200 Euro. Zudem kommen auf den Veranstalter weitere Kosten für Reinigung, Gastro, Veranstaltungs- und Sicherheitspersonal, Technik etc. hinzu, was die erdgas schwaben arena nicht standardmäßig anbieten kann, denn z. B. die Gastro-Einrichtungen gehören der ESVK GmbH. Die Verwaltung hat im Vorfeld 40 Veranstaltungsagenturen im Rahmen einer Markterkundung angeschrieben. Lediglich eine Agentur hat weitere Unterlagen angefordert und ein weiteres hat direkt abgesagt. Weitere Antworten gab es auf die Anfrage nicht. Man kann mich gerne korrigieren sollte ich falsch liegen, aber ich wüsste in ganz Deutschland keine Eisarena, welche ohne einer zweiten Eisfläche multifunktional genutzt wird und das aus gutem Grund. Viele der Punkte sind bereits vorher bekannt gewesen, daher ist es für mich nicht verständlich, wieso die Freien Wähler diesen Antrag stellen.Sollte Kaufbeuren einmal über eine zweite Eisfläche verfügen, was wirklich ein Traum wäre, dann kann man natürlich über eine multifunktionale Nutzung reden, bis dahin ist für mich als Stadtrat die Entscheidung klar und ich sehe in dieser Diskussion nur eine wahlkampftaktische Zeit- und Ressourcenverschwendung.
Die Allgäuer Zeitung und der Kreisbote Kaufbeuren berichten über die Dachbegrünung für das Familienzentrum Grünwalder Straße.Da es sich um einen Ferienausschuss, quasi einem verkleinerten Stadtrat handelte, gab es nur 13 Stadtratsmitglieder die über dieses Thema abstimmten. Ich persönlich stimmte als Mitglied der Kaufbeurer Initiative e. V. für die Dachbegrünung, möchte aber aufzeigen wie ich dazu kam.Der Vorschlag der CSU, das komplette Dach mit einer PV-Anlage auszustatten, wäre mein persönlicher Favorit gewesen. Da die, wie im Artikel erwähnt, umliegenden Pappeln eine größere PV-Anlage aber teilweise verdecken würde, fiel diese Lösung leider raus. Die Leiterin der Kita sprach sich für die Begrünung, welche von den Kosten unter 1% der Baukosten wäre, aus. Auch ich persönlich folgte der Überzeugung, dass, wenn schon ein Flachdach, dies zumindest begrünt sein könnte. Wie konkret die Begrünung jedoch aussehen würde, wurde nicht genannt oder erfragt. Es kam zudem zu der Aussage, dass Pappeln nur eine Lebensdauer von etwa 70 Jahre hätten und dann zum faulen anfingen. Dies konnte ich als Laie in einer kurzen Recherche nicht nachvollziehen (https://de.wikipedia.org/wiki/Pappeln). Leider zu spät kam mir die Idee, dass man ein begrüntes Dach auch für ein IT Projekt für Schulen hernehmen könnte, wie z. B. mit so etwas: https://www.golem.de/news/raspberry-pi-im-garteneinsatz-wasser-marsch-1503-113015.html
Letztendlich wurde nachfolgend abgestimmt: Gegen eine Dachbegrünung: 8 (CSU Kaufbeuren, Freie Wähler Kempten)Für eine Dachbegrünung: 5 (Kaufbeurer Initiative e. V., SPD Kaufbeuren, FDP, Grüne Kaufbeuren)Es bleibt aber bei einer kleinen PV-Anlage auf dem Dach mit etwa 10kWh Leistung. Bei der Abstimmung kam es nicht zu einer Entscheidung ob ein Flach- oder Spitzdach gebaut werden soll. Diese fiel bereits vorher. Ich persönlich bin kein Freund von Flachdächern in unserer Region. Artikel zur Dachbegrünung: https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/keine-dachbegruenung-ferienausschuss-kaufbeuren-gestaltung-familienzentrum-gruenwalder-strasse-12910756.html
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