Mit meinem Geschäftspartner und sehr guten Freund Pascal durfte ich bei einer Ausgabe von Klar.Text dem Podcast von Wir sind Kaufbeuren teilnehmen. Thema war die künstliche Intelligenz. Was ist sie? Wir wird sie eingesetzt? Welche Chancen und Risiken birgt sie?
Es war sehr spaßig. Wer Interesse hat, kann gerne einmal reinhören.
Digitale Diskussionsrunde mit dem Jakob-Brucker-Gymnasium
Ich hatte wieder einmal das Vergnügen, mit Schülern über die Digitalisierung in der Schule und im Alltag zu sprechen. Diesmal aber auf zwei verschiedene Arten: Einmal rein virtuell und einmal vor Ort. Während ich noch bei meiner letzten Diskussion im Juni mit Papier arbeitete, musste ich nun dieses virtualisieren. Über ein spezielles Tool war es möglich, Umfragen zu gestalten, deren Ergebnisse man sofort sehen konnte. Das war bei den 96 teilnehmenden Schülern der 9. Jahrgangsstufe des Jakob-Brucker-Gymnasiums besonders spannend und auch die einzige wirklich brauchbare Lösung. Aber auch bei den 20 Schülern vor Ort setzte ich auf diese Lösung. So konnten die Schüler bequem mit ihrem Handy die Fragen beantworten, welche dann die Grundlage für die weiterführenden Diskussionen waren. So waren schnell zwei Unterrichtsstunden vorbei.
Nachfolgend mal eine Auswahl der Themen mit deren Umfrageergebnissen:
Soziale Netzwerke
Klar, dass dieses Thema für die Schüler besonders interessant war.
Bei den nachfolgenden Grafiken bitte nicht wundern, denn nach der ersten Diskussion änderte ich diese etwas ab (Reddit und Pinterest hinzugefügt), das grundsätzliche Ergebnis bleibt aber ungefähr gleich.
Frage: Welche sozialen Netzwerke nutzt du regelmäßig (ohne Messenger oder YouTube)?
Man sieht, dass hier kaum ein Unterschied zwischen beiden Schulen besteht. Der einzige Ausreißer ist bei Twitter zu finden. Laut Schülern der JLMS wird Twitter besonders gerne für Nachrichten genutzt.
Facebook ist out bei der jungen Generation, das zeigt sich ganz eindeutig. Die Gründe waren bei beiden Schulen identisch: Es ist einfach „alt“ und man möchte ungern seine Eltern in einem sozialen Netzwerk treffen. Während Ältere gerne auf Facebook diskutieren, lieben die Schüler den Konsum von Bildern und Videos. Eine Diskussion ist nicht wirklich relevant. Das interaktive Verhalten, welches besonders bei Facebook ausgeprägt ist, ändert sich hier wieder in den klassischen Konsum. Der Trend um das soziale Netzwerk „Clubhouse“ ging an den Schülern gänzlich vorbei. Clubhouse war unbekannt.
Digitale Zufriedenheit
Wie steht es eigentlich um die Digitalisierung? Gut, dass Deutschland hier nicht besonders gut abschneidet ist klar. Es ist bedauerlich, dass es in Deutschland für den digitalen Umbruch erstmal eine Pandemie brauchte. Aber wie zufrieden sind die Schüler eigentlich damit?
Man erkennt, dass gerade an der Schule noch deutliches Potenzial vorhanden ist. Wobei aus dem Gespräch heraus die Schüler der JLMS deutlich zufriedener zu sein scheinen als die des JBG. Besonders das von der JLMS genutzte Microsoft Teams kommt sehr gut an. Auch die Themen WLAN und Schüler-Tablets sowie Bring-Your-Own-Device waren bei beiden Schulen von Bedeutung.
Im öffentlichen Leben gab es in der Umfrage zwar einen Unterschied, das populärste Thema war aber dennoch das gleiche: Besonders öffentliche WLAN-Hotspots waren gefragt. Das von der Stadt Kaufbeuren installierte BayernWLAN wird in der Innenstadt sehr gerne genutzt.
Im privaten Umfeld sind die Schüler aus beiden Schulen im Großen und Ganzen zufrieden. Lediglich zwei Themen sind negativ behaftet: Die Netzabdeckung in und um Kaufbeuren sowie die Bandbreite zuhause. Zwei typisch deutsche Probleme! Zwar nicht problematisch, aber ein Wunsch der Schüler ist, dass man das BayernWLAN in Kaufbeuren weiter ausbaut.
Künftiger Unterricht
Der Unterricht hat sich durch die Pandemie natürlich massiv gewandelt. Aber nur temporär oder nimmt man das eine oder andere mit? Diese Frage stellte ich den Schülern: „Was würdet ihr weiterhin nutzen wollen?“
Da die Antworten insgesamt 10 Seiten umfassen, kann ich leider keine Screenshots anbieten, aber es war sehr eindeutig: Die Interaktionen über Webplattformen wie Microsoft Teams (JLMS) oder XGUI (JBG). Auch der Einsatz von Videokonferenz-Lösungen wie Zoom kam gut an. Insgesamt schienen die Schüler mit dem Home-Schooling viel zufriedener zu sein als gedacht. Wobei auch klar war, dass der Unterricht vor Ort effektiver ist.
Nachrichtenkonsum
Wie konsumieren junge Menschen eigentlich Nachrichten? Da sich doch einiges geändert hat, seit ich in dem Alter war und meine Tochter auch noch zu klein ist, dass ich das an ihr beobachten könnte, stellte ich die Frage: „Wie informierst du dich über Nachrichten?“
Man erkennt klar, dass es auch hier kaum Unterschiede zwischen den Schülern beider Schulen gibt. Wichtigstes Medium sind die sozialen Netzwerke. Wobei man auch sagen muss, dass altersbedingt natürlich das Interesse an Nachrichten geringer ist als bei Erwachsenen. Dennoch informieren sich viele Schüler durch Abos von Nachrichtenportalen wie z. B. die Tagesschau. Wie schon erwähnt wird hier Twitter besonders gerne genutzt. Auch der elterliche Faktor ist recht groß, jedoch ist es oft auch unfreiwillig, dass Eltern die Kinder über das aktuelle Geschehen aufklären. Ich würde es in dem Fall ein „unfreiwilliges Abo“ nennen.
Besonders ein Problem sehe ich: Kommunale Nachrichten, denn diese erreichen die Schüler deutlich weniger. Hier besteht ein immenser Nachholbedarf, da die Stadt Kaufbeuren wie auch unsere kommunalen Zeitungen, Allgäuer Zeitung und Kreisbote, zu wenig auf den bei den Jungen angesagten Plattformen informieren.
Apps der Stadt Kaufbeuren
Das letzte Thema, welches ich auf dieser Seite angehen möchte, ist die Bekanntheit der Apps der Stadt Kaufbeuren. Anhand der vorherigen Diskussionen vermutete ich schon das Ergebnis der Frage „Welche Apps der Stadt Kaufbeuren kennst du?“.
Hier zeigt sich auch ein Resultat daraus, dass die Schüler nur schwer erreicht werden. Die Apps der Stadt Kaufbeuren waren nahezu unbekannt, auch wenn sie durchaus auf Interesse stießen. Hier muss man schauen, wie man die Thematik angehen kann.
Ein Schüler war besonders von der Abfall-App begeistert, denn seine Aufgabe ist es wohl, den Müll rauszubringen, was regelmäßig vergessen wird. Nun hat er eine Hilfe…
Insgesamt kam die Diskussionsrunde bei den Schülern sehr gut an und ich würde mich freuen, diese künftig auch an anderen Schulen durchführen zu können. Ich freue mich über jede Meldung!
Abschließend möchte ich noch die Gegenseite zu Wort kommen lassen und bedanke mich herzlich für die Kooperation. Es hat auch mir wieder sehr viel Spaß gemacht
Bernd Dössinger StD & Dirk Wohlgemuth OstR Jakob-Brucker Gymnasium Wir fanden die Veranstaltung sehr gelungen, da die Schüler die Möglichkeit erhielten, ihre Erfahrungen bezüglich der Digitalisierung sowohl im schulischen als auch privaten Rahmen auszutauschen. Auch die Auseinandersetzung über speziell schulische Angebote und Wünsche seitens der Schüler ermöglichte ebenfalls der Schule eine erklärende Stellungnahme. Die Schüler wurden auf die Buron-App aufmerksam gemacht und können nun die Nutzung dieser App vor dem Hintergrund ihrer Bedürfnisse angehen. Besonders lebendig wurde die Diskussion, als die Sozial-Media-Produkte der Schüler abgefragt und die unterschiedliche Verwendbarkeit thematisiert wurde. Das verwendete Umfragetool war abwechslungsreich und bot sehr schnell die Möglichkeit, über die Ergebnisse miteinander ins Gespräch zu kommen.
Christian Gebauer, Rektor Jörg-Lederer Mittelschule In einer lockeren und angenehmen Atmosphäre konnten unsere Schüler all ihre Fragen zur Digitalisierung an unserer Schule und in Stadt Kaufbeuren stellen, die Herr Uhrle sympathisch und schülergerecht erklären konnte. Ich finde es einfach klasse, dass Herr Uhrle nicht über unsere Schüler, sondern mit unseren Schülern spricht und sich so selbst ein Bild über ihre Wünsche und Probleme bei der Digitalisierung macht. So werden für unsere Schüler Entscheidungen der Politik nachvollziehbar.
Diskussion mit den Schülern der Jörg-Leder-Mittelschule
Gestern war mein erster offizieller Auftritt als Beauftragter „Digitale Stadt“. Mit zehn Schülern aus der 10. Klasse der Jörg-Lederer-Mittelschule diskutierte ich über digitale Themen in der Schule und auch im Alltag. Hierbei kamen viele interessante Anregungen oder auch Themen auf, wie dass die Schüler nicht in jeder Lebenslage gut finden. Eines der Hauptprobleme ist teilweise auch das digitale Verständnis von Lehrern, so sind die häufig eingesetzten Smartboards recht unbeliebt, da die meisten Lehrkräfte damit nicht umgehen können. Besonders im Social Media Bereich wird in der Altersklasse Facebook nur noch wenig genutzt, sondern primär Instagram und TikTok. Dennoch wünschen die Schüler sich deutlich mehr digitalen Unterricht und auch im Alltag mehr digitale Funktionalität.
Es hat mir, und scheinbar auch den Schülern und Lehrkräften, einen großen Spaß gemacht und ich hoffe, das war nicht die letzte Veranstaltung dieser Art.
Besonders freut mich das Fazit des Schulleiters Christian Gebauer: “ Die Stadt und ihre Mitarbeiter unterstützen unsere Schule seit Jahren bei der Digitalisierung. Zum ersten Mal kam jetzt mit Herrn Uhrle ein Stadtrat in unsere Schule um mit meinen Schülern selbst über ihre Wünsche und Erfahrungen mit der Digitalisierung zu sprechen. Ein tolles, sehr wertschätzendes Zeichen und wertvoller Austausch! Es wäre klasse, wenn wir das im nächsten Schuljahr wiederholen könnten.“
Interessierte Schulen vor…
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